Blueshirt_Rangers
10.01.2010, 14:47
New York City „If You can make it there, You can make it anywhere“
allg. Infos: Schwierigkeitsgrad: All-Star
Drittellänge: 5 Minuten
CPU-Hilfe: Normal
Tuner-Set up: Neustes
Die Story:
Glen Sather’s Telefon stand an diesem Tag nicht still. Warum, fragt ihr euch?? Es war Draft-Tag. Viele Angebote gingen bei ihm ein. Es war ligaweit kein Geheimnis, dass die New York Rangers ihre Defensive verstärken wollen. Sather wusste, dass es ein sehr sehr stressiger Tag werden würde.
In der Offensive bestand kaum Handlungsbedarf im Team. Die Blueshirts waren seiner Meinung nach auf allen Offensiv-Positionen gut besetzt. Auch im Falle von Verletzungen stünden Spieler aus der AHL parat, welche diese Lücken füllen könnten. Nur sein „Star-Verteidiger“ machte ihm Probleme. Nach einer schwachen Saison mit nur 26 Pkt. und einer +/- Wertung von -5 schien es, dass Wade Redden seinen Zenit überschritten hatte. Obwohl diese schlechten Leistungen ein Gehalt von 6,4 Mio. $ nicht rechtfertigten, wollte Sather mit dem 31 jährigen lediglich den Markt prüfen. Er wusste, dass er nur bei einem adäquaten Ersatz einen Trade akzeptieren konnte. Andernfalls würde dies ihm den Job kosten.
Der Draft begann. Die New York Rangers waren an 19.Stelle dran. Zeit genug um Angebote entgegenzunehmen. Jedoch waren die Trade-Vorschläge für seinen Nummer 1 Defender alles andere als zufriedenstellend. Aus Buffalo kam das Angebot für Redden und Fanliebling Avery, Hecht, Baiers und DiPienta nach New York zu schicken. Zu wenig um die Nr. 6 der Blueshirts zu ersetzen. Als dann endlich die 19.Stelle im Draft aufgerufen wurde, zog Sather mit Chris Wilson einen Power Forward für die linke Angriffsseite (75 Gesamt). Wilson hatte alles was einen guten Flügelstürmer ausmachte. Einen sehr guten Schuss und trotz seiner 90kg war er auch sehr flink auf den Kufen. Nach kurzer Begrüßung des Neu-Rangers ging es für Sather zurück zu den Verhandlungen. Weiterhin erhielt er nicht die gewünschten Angebote. Aus Arizona kam die Anfrage eines Tausches. Adrian Aucoin und Jim Vandermeer sollten zum Big Apple. Im Gegenzug hätten Vaclav Prospal und Enver Lisin das Coyotes-Trikot überstreifen sollen. Doch warum sollte Sather diese beiden in die Wüste schicken? Er erteilte Phoenix eine Absage. Und schon war wieder die 19.Stelle der 2. Runde ausgerufen. Um die Defensive weiter zu verstärken, zogen die Rangers mit Joey Campbell (74 Gesamt) einen Offensiv Verteidiger mit Gardemaß. Hinzukam mit Chad Emmer (70 Gesamt) ein Defensiv Verteidiger in der 3. Runde. Da die Defensive nun in etwas besserem Licht stand, ändert Sather seinen Plan Redden abzugeben. Obwohl das Angebot der Maple Leafs Exelby für Redden nach New York zu schicken, ihn an seiner Überlegung zweifeln ließ. Jedoch wurde die Meinung des GM’s nicht erschüttert sodass der „neue“ Kader des Teams vom Big Apple bereits nach der 4. Draftrunde (fast) komplett war. Abschließend zog man in Runde 5 mit Valeri Kostitsyn (69 Gesamt) einen aufstrebenden lettischen Torwart. Nach einem anstrengend Drafttag begann nun die Zeit der Vertragsunterzeichnungen. Während die ersten vier Draftpicks mit einem Vertrag ausgestattet wurden, entschloss sich Kostitsyn, aufgrund der Vielzahl an Torhütern in New York (5 Torhüter; Anm. d. A.) einen Vetrag bei den San Jose Sharks zu unterschreiben. Von den 4 verbliebenen Rookies überzeugte, während des Trainingscamps, besonders Chris Wilson den Trainerstab. Trainer John Tortorella sah dem kanadischen Youngster an, dass dieser unbedingt den letzten verbleibenden Platz im NHL-Team wollte.
Um erneut die Defensive abzusichern, wurde mit Markus Seikola ein „Stay-at-Home“ Defender mit ausgezeichnetem Positionsspiel und Schlagschuss vom finnischen 1. Ligisten Ilves Tampere verpflichtet.
Damit war der Kader nun endlich vollzählig.
So fanden das Trainingscamp und die Free-Agent-Phase ein Ende und die neue Saison stand vor der Tür.
Aufstellung NHL-Team:
C. Higgins C. Drury (C) M. Gaborik
S. Avery V. Prospal A. Kotalik
A. Ambühl B. Dubinsky (A) R. Callahan
C. Wilson A. Anisimov E. Lisin
W. Redden (A) M. Staal
M. Rozsival D. Girardi
M. Del Zotto M. Seikola
H. Lundqvist
S. Valiquette
C. Johnson
Aufstellung AHL-Team:
J. Soryal D. Brashear P.A.Parenteau
D. Byers C. Locke C. Kreider (A)
B. DuPont T. Arnason B. Sudgen
D. Didiomete J. Barnes D. Weise
M. Dandenault (C) C. Potter
P. Valentenko M. Sauer
J. Campbell B. Sanguinetti (A)
C. Johnson
M. Wiikman
M. Zaba
nichtaufgestellte Spieler:
C Erik Christensen
V Chad Emmer
V Brian Fahey
V Ilkka Heikkinen
LF Jordan Owens
LF Aaron Voros
1. Spiel @ Pittsburgh:
„Rangers shoot down Stanley’s Cup!!!“
Das erste Spiel der Saison war endlich da. Kein Leichtes los für die Broadway-Blueshirts. Es ging zum Rivalen und amtierenden Stanley-Cup-Sieger, den Pittsburgh Penguins. Die Hoffnung der Rangers bestand darin, dass das Team der Penguins durch die vielen Veränderungen noch nicht eingespielt war. Wurden doch vor der Saison mit Petr Sykora (jetzt Carolina), Sergej Gonchar (jetzt Columbus) und Mark Eaton (jetzt Dallas) stützen des Meisterteams abgeben. Diese Lücken sollten durch Patrick Sharp, Lukas Krajicek, Joel Lundqvist und Jordan Leopold gefüllt werden. Wobei besonders Krajicek und Leopold die schwere Last tragen mussten, Sergej Gonchar zu ersetzen.
Schon im ersten Drittel des Spiels zeigte sich, dass ein defensivgeführtes Spiel bevorsteht. Wenig Torszenen, wenig Schüsse auf das Tor, dafür aber umso mehr Zweikämpfe in der neutralen Zone. So ging es wenig überraschend mit 0:0 in die erste Pause. Zu Beginn der zweiten 20 Minuten war jedem in der Mellon-Arena klar, dass ein Treffer womöglich die Partie entscheiden könnte. Dieser fiel nach 7 Minuten und 34 Sekunden im 2. Drittel. Lukas Krajicek saß wegen übertriebener Härte, noch für 1:05 Minuten, in der Kühlbox. Das Bully in der Neutralenzone gewann Rangers-Kapitän Chris Drury. Dieser spielte den Puck schnell zu Redden, der Higgins in die Angriffszone schickte. Während seine Teamkollegen nachrückten umkurvte der 26jährige Amerikaner das Gehäuse von Marc-Andre Fleury. Unbedrängt spielte er den Puck zurück an die Blaue Linie. Wade Redden wiederum legte sofort quer zu Seikola. Der finnische Neuzugang fackelte nicht lange und ließ einen Schlagschuss los. Vermutlich wäre der Puck über das Tor gegangen. Vermutlich … wenn nicht Marian Gaborik mit seinem Schläger die Flugbahn verändert hätte. So schlug die Hartgummischeibe im linken Kreuzeck ein. Beflügelt von der 1:0 Führung schalteten die New Yorker einen Gang hoch. Nur 6 Minuten später war es Andreas Ambühl der einen Rebounder von Fleury in die Maschen schlug. Ryan Callahan hatte auf Vorlage von Brandon Dubinsky versucht per Handgelenksschuss den kanadischen Auswahltorhüter zu überwinden. Dieser konnte die Scheibe mit dem Schoner nur zur Seite abwähren. Ambühl hatte keine Mühe den Puck freistehend im Tor unterzubringen.
Schon nach dem 2. Gegentor war deutlich, dass der Stanley-Cup Sieger nichts mehr entgegenzusetzen hat. Das Schlussdrittel verlief ähnlich ereignislos wie die ersten 20 Minuten. 1:12 Minuten zeigte die Uhr an, als Dan Bylsam alles auf eine Karte setzte und Marc-Andre Fleury für einen 6. Feldspieler opferte. Sollte hier doch noch einmal Spannung aufkommen? Die letzten 60 Sekunden spielten 5 Pinguine geg. 4 Rangers. Krajicek saß mal wieder auf der Strafbank. Zu ihm gesellte sich Sean Avery (beide 2 Min, wegen übertriebener Härte). Bully in der Zone der Rangers und noch 40 Sekunden auf der Uhr. Chris Drury entschied auch dieses Bully für sich. Marc Staal nahm den Puck auf und stürmte in alter „Bobby Orr“-Manier über die Eisfläche. Leopold und Koistinen konnten ihn nicht aufhalten, so hatte der Juniorenweltmeister leichtes Spiel den Puck in das verwaiste Tor einzuschieben. Das 3:0 war auch letztendlich das Endresultat.
Ein etwas überraschender Saisonstart für die Rangers. Auch wenn Pittsburgh zu keinem Zeitpunkt im Spiel mithalten konnte, zeigte sich die Überlegenheit der Blueshirts kaum. Crosby, Malkin und Staal fanden nicht ins Spiel. Sie wurden immer wieder von der Checking-Line der New Yorker abgemeldet. Zusammen mit Kapitän Chris Drury waren sie die Garanten für den Auswärtserfolg.
Die Blueshirts können sich nun mit viel Selbstvertrauen auf die Heimpremiere gegen die Ottawa Senators vorbereiten.
3 Stars des Spiels:
1. Star: Marc Staal
2. Star: Chris Drury
3. Star: Henrik Lundqvist
Statistik: Schüsse aufs Tor: NYR 18 / PIT 16
Strafminuten: NYR 8 / PIT 14
Bullys gewonnen: NYR 13 / PIT 21
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2. Spiel vs. Ottawa:
„All hail the Gabby!!!“
Zur Heimpremiere war der Madison Square Garden mit 18200 Zuschauern restlos ausverkauft. Die Zuschauer sollten einiges zu sehen bekommen. Das 1. Drittel war das komplette Gegenteil zum 1. Spiel in Pittsburgh. Kein vorsichtiges Abwarten…kein körperloses Eishockey. Im ersten Durchlauf enthielt das Spiel alles was Eishockey ausmacht. Beide Torhüter liefen zu Höchstleistungen auf und hielten ihre Mannschaften im Spiel. Besonders Henrik Lundqvist konnte mit mehreren weltklasse Saves gegen Kovalev, Cheechoo und Michelak eine frühe Führung verhindern. Erste Nettigkeiten wurden nach 8:23 Minuten ausgetauscht. Prospal und Kuba durften wegen übertriebener Härte in die Kühlbox. Wobei Filip Kuba bei dieser Schiedsrichterentscheidung viel Glück hatte. Denn vor dem Check hob der Verteidiger vom Eis ab und traf Prospal mit voller Härte. Dieser wandte sich erbost Kuba zu und „wischte“ ihm mit der Faust kurz durch das Gesicht. Nach diesem Zwischenfall ging es wieder mit Eishockey weiter. 2 Minuten vor Schluss trafen Andreas Ambühl und Jason Smith aufeinander. Nach dem Austausch einiger schlagkräftiger Argumente fand sich Ambühl auf dem Eis wieder. Die erste Pause kam so genau richtig um die Gemüter abzukühlen. Nach 6:43 Minuten im 2. Drittel war die Torflaute endlich gebrochen. Wie schon im ersten Spiel war es Marian Gaborik der erneut zum 1:0 traf. Nach Zuspiel von Rozsival ließ der Slowake mit einem schönen Trick zwei Verteidiger aussteigen und traf per Schlagschuss in den linken Winkel. Die Freude über die Führung währte allerdings nur 6min. Michael Del Zotto saß wegen Beinstellens auf der Strafbank. Dies nutzten die Senators in Person von Johnathan Cheechoo. Der „Maurice Rocket Richard“-Trophy Gewinner von 2007 stürmte nach dem Zuspiel von Alexej Kovalev in die Angriffszone und schloss unbedrängt, rechts an Lundqvist vorbei, ab. Das Spiel nahm nun an Fahrt auf. Die Intensität stieg und die Zweikämpfe wurden nnoch härter geführt. Die Zweite Pause diente erneut zum Abkühlen der Gemüter, nachdem Brandon Dubinsky und Chris Kelly sich erneut im Boxen versuchten. Die letzten 20 Minuten waren vergleichbar mit den ersten 20. Viele Torchancen, aber auch harte Zweikämpfe und eine Vielzahl an Strafzeiten. Beim Stand von 1:1 ging es in die Overtime. Die Situation für die Blueshirts verschlechterte sich, als nach nur 18 Sekunden Marc Staal wegen Hakens für 2 Minuten auf die Strafbank musste. Durch eine herausragende Leistung des „Königs von New York“ Henrik Lundqvist, blieben die Rangers im Spiel. Der 27 jährige Schwede entschärfte mit vielen Weltklasseparaden die Versuche der Senators das Spiel zuentscheiden. Mit viel Glück und Können überstanden die New Yorker die Unterzahl. Als Marc Staal auf das Eis zurückkehrte entwickelte sich wieder ein abwechslungsreiches Spiel. Indem die Rangers alles auf Sieg setzten. 2 Minuten vor Schluss erlöste Marian Gaborik die Fans im Madison Square Garden. Der Puck, von Redden aus der Verteidigungszone gespielt, wurde über Chris Higgins zum Slowaken weitergeleitet. Gaborik wartete nicht lange doch sein erster Schuss konnte noch von Pascal Leclaire entschärft werden. Der Rebounder kam direkt wieder zurück zum Flügelstürmer der Rangers. Im Nachschuss lies, der Auswahlspieler der Slowakei, dem Schlussmann der Senators keine Chance. Aus sehr spitzem Winkel schoss er den Puck über die Fanghand in die Maschen.
Nach dem 2. Saisonspiel sind die Rangers noch ungeschlagen. Mit noch mehr Selbstvertrauen treffen die Blueshirts am Montag in New Jersey auf die Devils.
3 Stars des Spiels:
1. Star: Marian Gaborik
2. Star: Henrik Lundqvist
3. Star: Pascal Leclaire
Statistik: Schüsse aufs Tor: OTT 24 / NYR 27
Strafminuten: OTT 18 / NYR 24
Bullys gewonnen: OTT 18 / NYR 9
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3. Spiel @ New Jersey
„Devils may cry!!!“
Mit breiter Brust ging es für die Rangers zum erbitterten Divisions-Rivalen nach New Jersey. Die Devils waren längst nicht mehr das Team vergangener Jahre. Nur die Trikots unter dem Hallendach ließen die Fans an bessere Zeiten denken. Nachdem vor der Saison Brian Gionta (nach Montreal) und John Madden (nach Chicago) abgegeben wurden, musste sich jeder eingestehen, dass der Kader nicht mehr die Tiefe besaß, die nötig war um den Stanley-Cup zugewinnen. Die prominenteste Neu-Verpflichtung stand hinter der Bande. Jacques Lemaire sollte den nach Calgary abgewanderten Brent Sutter ersetzen. Zudem erhoffte man sich vom Kanadier, dass er die Devils in seiner 2.Amtszeit zurück in die Erfolgsspur führt.
Von Beginn an war dem Team der strenge Spielstil Lemairs anzumerken. Aus einer gesicherten Defensiver heraus erspielten sie sich immer wieder Torchancen. Stephen Valiquette, der seine Saisonpremiere im Tor der Rangers feierte, konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Als nach 6:27 Minuten Chris Drury auf die Strafbank musste, spitzte sich die Lage der Blueshirts zu. New Jersey spielte mit dem unbedingten willen dass erste Tor zu erzielen. Doch dann passierte es. Einen Gegenstoß der New Yorker schloss Marcus Seikola mit einem Schlagschuss von der blauen Line ab. All-Star Torhüter Martin Brodeur schien überrascht zu sein von der Schussgewalt des 27jährigen Finnen. Der kanadische Auswahltorhüter musste den Puck auf Stockhandseite passieren lassen. Dieses 1:0 kam genau zur richtigen Zeit. In der folge verloren die Devils den Faden im Spiel, sodas die Mannschaft vom Big Apple zu mehr Chancen kam. 2 Minuten vor der Pausensirene stand Andreas Ambühl genau richtig. Der Schweizer verwandelte einen zurückgeprallten Puck von Brodeur zum 2:0. Del Zotto hatte auf Vorlage von Seikola versucht den Devils’ Schlussmann per Schlagschuss zu überwinden. Brodeur konnte die Hartgummischeibe nur zu Seite abwehren wo Ambühl ohne Bedrängung sein 2. Saisontor einnetzte. Nach diesem Tor befanden sich die Rangers offenbar schon in der Kabine sodass Brian Roloston noch vor der 1. Pause auf 2:1 verkürzte. Die Nummer 12 der Devils drängt mit dem Puck in den Slot und konnte Valiquette im 2.Versuch doch noch überwinden. Die Pausensirene beendete ein ereignisreiches 1. Drittel.
Der 2. Durchgang verlief ähnlich wie der Erste. John Tortorellas Team musste sich bei Stephen Valiquette bedanken das die 2:1 Führung bestand hatte. 7 Minuten vor Ende des 2. Abschnittes war es dann aber doch passiert. Erneut saß der Kapitän der Rangers in der Kühlbox. Diese 5 geg. 4 Situation ließ das Team von Lemaire nicht entgehen. Ein Schlagschuss von Jamie Langenbrunner musste Valiquette nach vorn abprallen lassen, sodass Jersey Youngstar Alexander Vasynov zum 2:2 einnetzte. Es schien das Spiel würde nun eine Wende einnehmen. Die Devils waren nun klar am Drücker und die Rangers konnten kaum für Entlastungsorgen. So war man im Lager der Blueshirts froh darüber, als die Pausensirene zum 2.Mal ertönte.
Das Spiel im letzten Abschnitt war nichts für Eishockeyästeten. Taktische Disziplin hatte nun Vorrang. Es war ein Abwarten beider Teams. Wer macht hier den 1. Fehler?? Beide Mannschaften spielten bis zum Ende des Drittels sehr diszipliniert. Erst 2 Sekunden vor Schluss handelte sich Greene eine unnötige Strafe ein. Somit begann die Overtime mit einer 4 geg.3 Überzahl-Situation für die Rangers. Es waren nur 30Sekunden gespielt als Marian Gaborik die Scheibe an das Angriffsdrittel brachte. Er spielt die Scheibe von halbrechter Position zurück an die Blaue Line. Wade Redden fehlte noch das Selbstvertrauen selbst abzuschliessen. Deshalb legte er an der Linie noch mal quer zu Marcus Seikola. Die Schusskraft des Finnen war seit dem 1. Drittel jedem bekannt. Doch erneut ließ der Verteidiger aus Tampere Brodeur keine Chance und hämmerte den Puck in den linken Winkel. Der Jubel über dieses Tor war grenzenlos. Hatten doch die Rangers endlich mal wieder gegen den Hauptrivalen gewonnen. Die Enttäuschung der Devils wich schnell, da man sofort das nächste Spiel im Auge hatte. Coach Lemaire ließ nach dem Spiel verlauten, dass er mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden war nur die Chancenverwertung müsse verbessert werden. Vielleicht hat der Ex-Coach der Minnesota Wild auch schon den ein oder anderen Spieler im Auge, der dieses Problem lösen könnte.
Für die Rangers steht am Samstag der nächste Härtetest an. In der Hauptstadt der USA trifft man auf die Capitals. Die Mannschaft um Alexander Ovechkin wurde im Sommer durch Willie Mitchell (Vancouver) und Bryan Allen (Florida) nochmals verstärkt und startet nun einen erneuten Angriff auf den Cup.
3 Stars des Spiels: 1. Star: Marcus Seikola
2. Star: Michael DelZotto
3. Star: Andreas Ambühl
Statistik: Schüsse aufs Tor: NYR 19 / NYD 23
Strafminuten: NYR 8 / NYD 6
Bullys gewonnen: NYR 14 / NYD 10
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... to be continued!!
[Anregungen, Rechtschreibefehler oder Ähnliches könnt ihr mir gerne mitteilen. Bin für alles offen]
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"This is Bure...Bure on a Break-away... He's taken down by Leetch...Ohhhh that'll be a penalty shot???"
"Yes Penalty-shot for Bure.... He will be the first Vancouver Canuck ever to have a Penalty shot in the Play-offs"
"Here comes Bure against Mike Richter......SAVE BY RICHTER!!!!!!....what a Save by Mike Richter to stop Pavel Bure" :lachen::ugly::tongue2:
allg. Infos: Schwierigkeitsgrad: All-Star
Drittellänge: 5 Minuten
CPU-Hilfe: Normal
Tuner-Set up: Neustes
Die Story:
Glen Sather’s Telefon stand an diesem Tag nicht still. Warum, fragt ihr euch?? Es war Draft-Tag. Viele Angebote gingen bei ihm ein. Es war ligaweit kein Geheimnis, dass die New York Rangers ihre Defensive verstärken wollen. Sather wusste, dass es ein sehr sehr stressiger Tag werden würde.
In der Offensive bestand kaum Handlungsbedarf im Team. Die Blueshirts waren seiner Meinung nach auf allen Offensiv-Positionen gut besetzt. Auch im Falle von Verletzungen stünden Spieler aus der AHL parat, welche diese Lücken füllen könnten. Nur sein „Star-Verteidiger“ machte ihm Probleme. Nach einer schwachen Saison mit nur 26 Pkt. und einer +/- Wertung von -5 schien es, dass Wade Redden seinen Zenit überschritten hatte. Obwohl diese schlechten Leistungen ein Gehalt von 6,4 Mio. $ nicht rechtfertigten, wollte Sather mit dem 31 jährigen lediglich den Markt prüfen. Er wusste, dass er nur bei einem adäquaten Ersatz einen Trade akzeptieren konnte. Andernfalls würde dies ihm den Job kosten.
Der Draft begann. Die New York Rangers waren an 19.Stelle dran. Zeit genug um Angebote entgegenzunehmen. Jedoch waren die Trade-Vorschläge für seinen Nummer 1 Defender alles andere als zufriedenstellend. Aus Buffalo kam das Angebot für Redden und Fanliebling Avery, Hecht, Baiers und DiPienta nach New York zu schicken. Zu wenig um die Nr. 6 der Blueshirts zu ersetzen. Als dann endlich die 19.Stelle im Draft aufgerufen wurde, zog Sather mit Chris Wilson einen Power Forward für die linke Angriffsseite (75 Gesamt). Wilson hatte alles was einen guten Flügelstürmer ausmachte. Einen sehr guten Schuss und trotz seiner 90kg war er auch sehr flink auf den Kufen. Nach kurzer Begrüßung des Neu-Rangers ging es für Sather zurück zu den Verhandlungen. Weiterhin erhielt er nicht die gewünschten Angebote. Aus Arizona kam die Anfrage eines Tausches. Adrian Aucoin und Jim Vandermeer sollten zum Big Apple. Im Gegenzug hätten Vaclav Prospal und Enver Lisin das Coyotes-Trikot überstreifen sollen. Doch warum sollte Sather diese beiden in die Wüste schicken? Er erteilte Phoenix eine Absage. Und schon war wieder die 19.Stelle der 2. Runde ausgerufen. Um die Defensive weiter zu verstärken, zogen die Rangers mit Joey Campbell (74 Gesamt) einen Offensiv Verteidiger mit Gardemaß. Hinzukam mit Chad Emmer (70 Gesamt) ein Defensiv Verteidiger in der 3. Runde. Da die Defensive nun in etwas besserem Licht stand, ändert Sather seinen Plan Redden abzugeben. Obwohl das Angebot der Maple Leafs Exelby für Redden nach New York zu schicken, ihn an seiner Überlegung zweifeln ließ. Jedoch wurde die Meinung des GM’s nicht erschüttert sodass der „neue“ Kader des Teams vom Big Apple bereits nach der 4. Draftrunde (fast) komplett war. Abschließend zog man in Runde 5 mit Valeri Kostitsyn (69 Gesamt) einen aufstrebenden lettischen Torwart. Nach einem anstrengend Drafttag begann nun die Zeit der Vertragsunterzeichnungen. Während die ersten vier Draftpicks mit einem Vertrag ausgestattet wurden, entschloss sich Kostitsyn, aufgrund der Vielzahl an Torhütern in New York (5 Torhüter; Anm. d. A.) einen Vetrag bei den San Jose Sharks zu unterschreiben. Von den 4 verbliebenen Rookies überzeugte, während des Trainingscamps, besonders Chris Wilson den Trainerstab. Trainer John Tortorella sah dem kanadischen Youngster an, dass dieser unbedingt den letzten verbleibenden Platz im NHL-Team wollte.
Um erneut die Defensive abzusichern, wurde mit Markus Seikola ein „Stay-at-Home“ Defender mit ausgezeichnetem Positionsspiel und Schlagschuss vom finnischen 1. Ligisten Ilves Tampere verpflichtet.
Damit war der Kader nun endlich vollzählig.
So fanden das Trainingscamp und die Free-Agent-Phase ein Ende und die neue Saison stand vor der Tür.
Aufstellung NHL-Team:
C. Higgins C. Drury (C) M. Gaborik
S. Avery V. Prospal A. Kotalik
A. Ambühl B. Dubinsky (A) R. Callahan
C. Wilson A. Anisimov E. Lisin
W. Redden (A) M. Staal
M. Rozsival D. Girardi
M. Del Zotto M. Seikola
H. Lundqvist
S. Valiquette
C. Johnson
Aufstellung AHL-Team:
J. Soryal D. Brashear P.A.Parenteau
D. Byers C. Locke C. Kreider (A)
B. DuPont T. Arnason B. Sudgen
D. Didiomete J. Barnes D. Weise
M. Dandenault (C) C. Potter
P. Valentenko M. Sauer
J. Campbell B. Sanguinetti (A)
C. Johnson
M. Wiikman
M. Zaba
nichtaufgestellte Spieler:
C Erik Christensen
V Chad Emmer
V Brian Fahey
V Ilkka Heikkinen
LF Jordan Owens
LF Aaron Voros
1. Spiel @ Pittsburgh:
„Rangers shoot down Stanley’s Cup!!!“
Das erste Spiel der Saison war endlich da. Kein Leichtes los für die Broadway-Blueshirts. Es ging zum Rivalen und amtierenden Stanley-Cup-Sieger, den Pittsburgh Penguins. Die Hoffnung der Rangers bestand darin, dass das Team der Penguins durch die vielen Veränderungen noch nicht eingespielt war. Wurden doch vor der Saison mit Petr Sykora (jetzt Carolina), Sergej Gonchar (jetzt Columbus) und Mark Eaton (jetzt Dallas) stützen des Meisterteams abgeben. Diese Lücken sollten durch Patrick Sharp, Lukas Krajicek, Joel Lundqvist und Jordan Leopold gefüllt werden. Wobei besonders Krajicek und Leopold die schwere Last tragen mussten, Sergej Gonchar zu ersetzen.
Schon im ersten Drittel des Spiels zeigte sich, dass ein defensivgeführtes Spiel bevorsteht. Wenig Torszenen, wenig Schüsse auf das Tor, dafür aber umso mehr Zweikämpfe in der neutralen Zone. So ging es wenig überraschend mit 0:0 in die erste Pause. Zu Beginn der zweiten 20 Minuten war jedem in der Mellon-Arena klar, dass ein Treffer womöglich die Partie entscheiden könnte. Dieser fiel nach 7 Minuten und 34 Sekunden im 2. Drittel. Lukas Krajicek saß wegen übertriebener Härte, noch für 1:05 Minuten, in der Kühlbox. Das Bully in der Neutralenzone gewann Rangers-Kapitän Chris Drury. Dieser spielte den Puck schnell zu Redden, der Higgins in die Angriffszone schickte. Während seine Teamkollegen nachrückten umkurvte der 26jährige Amerikaner das Gehäuse von Marc-Andre Fleury. Unbedrängt spielte er den Puck zurück an die Blaue Linie. Wade Redden wiederum legte sofort quer zu Seikola. Der finnische Neuzugang fackelte nicht lange und ließ einen Schlagschuss los. Vermutlich wäre der Puck über das Tor gegangen. Vermutlich … wenn nicht Marian Gaborik mit seinem Schläger die Flugbahn verändert hätte. So schlug die Hartgummischeibe im linken Kreuzeck ein. Beflügelt von der 1:0 Führung schalteten die New Yorker einen Gang hoch. Nur 6 Minuten später war es Andreas Ambühl der einen Rebounder von Fleury in die Maschen schlug. Ryan Callahan hatte auf Vorlage von Brandon Dubinsky versucht per Handgelenksschuss den kanadischen Auswahltorhüter zu überwinden. Dieser konnte die Scheibe mit dem Schoner nur zur Seite abwähren. Ambühl hatte keine Mühe den Puck freistehend im Tor unterzubringen.
Schon nach dem 2. Gegentor war deutlich, dass der Stanley-Cup Sieger nichts mehr entgegenzusetzen hat. Das Schlussdrittel verlief ähnlich ereignislos wie die ersten 20 Minuten. 1:12 Minuten zeigte die Uhr an, als Dan Bylsam alles auf eine Karte setzte und Marc-Andre Fleury für einen 6. Feldspieler opferte. Sollte hier doch noch einmal Spannung aufkommen? Die letzten 60 Sekunden spielten 5 Pinguine geg. 4 Rangers. Krajicek saß mal wieder auf der Strafbank. Zu ihm gesellte sich Sean Avery (beide 2 Min, wegen übertriebener Härte). Bully in der Zone der Rangers und noch 40 Sekunden auf der Uhr. Chris Drury entschied auch dieses Bully für sich. Marc Staal nahm den Puck auf und stürmte in alter „Bobby Orr“-Manier über die Eisfläche. Leopold und Koistinen konnten ihn nicht aufhalten, so hatte der Juniorenweltmeister leichtes Spiel den Puck in das verwaiste Tor einzuschieben. Das 3:0 war auch letztendlich das Endresultat.
Ein etwas überraschender Saisonstart für die Rangers. Auch wenn Pittsburgh zu keinem Zeitpunkt im Spiel mithalten konnte, zeigte sich die Überlegenheit der Blueshirts kaum. Crosby, Malkin und Staal fanden nicht ins Spiel. Sie wurden immer wieder von der Checking-Line der New Yorker abgemeldet. Zusammen mit Kapitän Chris Drury waren sie die Garanten für den Auswärtserfolg.
Die Blueshirts können sich nun mit viel Selbstvertrauen auf die Heimpremiere gegen die Ottawa Senators vorbereiten.
3 Stars des Spiels:
1. Star: Marc Staal
2. Star: Chris Drury
3. Star: Henrik Lundqvist
Statistik: Schüsse aufs Tor: NYR 18 / PIT 16
Strafminuten: NYR 8 / PIT 14
Bullys gewonnen: NYR 13 / PIT 21
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2. Spiel vs. Ottawa:
„All hail the Gabby!!!“
Zur Heimpremiere war der Madison Square Garden mit 18200 Zuschauern restlos ausverkauft. Die Zuschauer sollten einiges zu sehen bekommen. Das 1. Drittel war das komplette Gegenteil zum 1. Spiel in Pittsburgh. Kein vorsichtiges Abwarten…kein körperloses Eishockey. Im ersten Durchlauf enthielt das Spiel alles was Eishockey ausmacht. Beide Torhüter liefen zu Höchstleistungen auf und hielten ihre Mannschaften im Spiel. Besonders Henrik Lundqvist konnte mit mehreren weltklasse Saves gegen Kovalev, Cheechoo und Michelak eine frühe Führung verhindern. Erste Nettigkeiten wurden nach 8:23 Minuten ausgetauscht. Prospal und Kuba durften wegen übertriebener Härte in die Kühlbox. Wobei Filip Kuba bei dieser Schiedsrichterentscheidung viel Glück hatte. Denn vor dem Check hob der Verteidiger vom Eis ab und traf Prospal mit voller Härte. Dieser wandte sich erbost Kuba zu und „wischte“ ihm mit der Faust kurz durch das Gesicht. Nach diesem Zwischenfall ging es wieder mit Eishockey weiter. 2 Minuten vor Schluss trafen Andreas Ambühl und Jason Smith aufeinander. Nach dem Austausch einiger schlagkräftiger Argumente fand sich Ambühl auf dem Eis wieder. Die erste Pause kam so genau richtig um die Gemüter abzukühlen. Nach 6:43 Minuten im 2. Drittel war die Torflaute endlich gebrochen. Wie schon im ersten Spiel war es Marian Gaborik der erneut zum 1:0 traf. Nach Zuspiel von Rozsival ließ der Slowake mit einem schönen Trick zwei Verteidiger aussteigen und traf per Schlagschuss in den linken Winkel. Die Freude über die Führung währte allerdings nur 6min. Michael Del Zotto saß wegen Beinstellens auf der Strafbank. Dies nutzten die Senators in Person von Johnathan Cheechoo. Der „Maurice Rocket Richard“-Trophy Gewinner von 2007 stürmte nach dem Zuspiel von Alexej Kovalev in die Angriffszone und schloss unbedrängt, rechts an Lundqvist vorbei, ab. Das Spiel nahm nun an Fahrt auf. Die Intensität stieg und die Zweikämpfe wurden nnoch härter geführt. Die Zweite Pause diente erneut zum Abkühlen der Gemüter, nachdem Brandon Dubinsky und Chris Kelly sich erneut im Boxen versuchten. Die letzten 20 Minuten waren vergleichbar mit den ersten 20. Viele Torchancen, aber auch harte Zweikämpfe und eine Vielzahl an Strafzeiten. Beim Stand von 1:1 ging es in die Overtime. Die Situation für die Blueshirts verschlechterte sich, als nach nur 18 Sekunden Marc Staal wegen Hakens für 2 Minuten auf die Strafbank musste. Durch eine herausragende Leistung des „Königs von New York“ Henrik Lundqvist, blieben die Rangers im Spiel. Der 27 jährige Schwede entschärfte mit vielen Weltklasseparaden die Versuche der Senators das Spiel zuentscheiden. Mit viel Glück und Können überstanden die New Yorker die Unterzahl. Als Marc Staal auf das Eis zurückkehrte entwickelte sich wieder ein abwechslungsreiches Spiel. Indem die Rangers alles auf Sieg setzten. 2 Minuten vor Schluss erlöste Marian Gaborik die Fans im Madison Square Garden. Der Puck, von Redden aus der Verteidigungszone gespielt, wurde über Chris Higgins zum Slowaken weitergeleitet. Gaborik wartete nicht lange doch sein erster Schuss konnte noch von Pascal Leclaire entschärft werden. Der Rebounder kam direkt wieder zurück zum Flügelstürmer der Rangers. Im Nachschuss lies, der Auswahlspieler der Slowakei, dem Schlussmann der Senators keine Chance. Aus sehr spitzem Winkel schoss er den Puck über die Fanghand in die Maschen.
Nach dem 2. Saisonspiel sind die Rangers noch ungeschlagen. Mit noch mehr Selbstvertrauen treffen die Blueshirts am Montag in New Jersey auf die Devils.
3 Stars des Spiels:
1. Star: Marian Gaborik
2. Star: Henrik Lundqvist
3. Star: Pascal Leclaire
Statistik: Schüsse aufs Tor: OTT 24 / NYR 27
Strafminuten: OTT 18 / NYR 24
Bullys gewonnen: OTT 18 / NYR 9
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3. Spiel @ New Jersey
„Devils may cry!!!“
Mit breiter Brust ging es für die Rangers zum erbitterten Divisions-Rivalen nach New Jersey. Die Devils waren längst nicht mehr das Team vergangener Jahre. Nur die Trikots unter dem Hallendach ließen die Fans an bessere Zeiten denken. Nachdem vor der Saison Brian Gionta (nach Montreal) und John Madden (nach Chicago) abgegeben wurden, musste sich jeder eingestehen, dass der Kader nicht mehr die Tiefe besaß, die nötig war um den Stanley-Cup zugewinnen. Die prominenteste Neu-Verpflichtung stand hinter der Bande. Jacques Lemaire sollte den nach Calgary abgewanderten Brent Sutter ersetzen. Zudem erhoffte man sich vom Kanadier, dass er die Devils in seiner 2.Amtszeit zurück in die Erfolgsspur führt.
Von Beginn an war dem Team der strenge Spielstil Lemairs anzumerken. Aus einer gesicherten Defensiver heraus erspielten sie sich immer wieder Torchancen. Stephen Valiquette, der seine Saisonpremiere im Tor der Rangers feierte, konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Als nach 6:27 Minuten Chris Drury auf die Strafbank musste, spitzte sich die Lage der Blueshirts zu. New Jersey spielte mit dem unbedingten willen dass erste Tor zu erzielen. Doch dann passierte es. Einen Gegenstoß der New Yorker schloss Marcus Seikola mit einem Schlagschuss von der blauen Line ab. All-Star Torhüter Martin Brodeur schien überrascht zu sein von der Schussgewalt des 27jährigen Finnen. Der kanadische Auswahltorhüter musste den Puck auf Stockhandseite passieren lassen. Dieses 1:0 kam genau zur richtigen Zeit. In der folge verloren die Devils den Faden im Spiel, sodas die Mannschaft vom Big Apple zu mehr Chancen kam. 2 Minuten vor der Pausensirene stand Andreas Ambühl genau richtig. Der Schweizer verwandelte einen zurückgeprallten Puck von Brodeur zum 2:0. Del Zotto hatte auf Vorlage von Seikola versucht den Devils’ Schlussmann per Schlagschuss zu überwinden. Brodeur konnte die Hartgummischeibe nur zu Seite abwehren wo Ambühl ohne Bedrängung sein 2. Saisontor einnetzte. Nach diesem Tor befanden sich die Rangers offenbar schon in der Kabine sodass Brian Roloston noch vor der 1. Pause auf 2:1 verkürzte. Die Nummer 12 der Devils drängt mit dem Puck in den Slot und konnte Valiquette im 2.Versuch doch noch überwinden. Die Pausensirene beendete ein ereignisreiches 1. Drittel.
Der 2. Durchgang verlief ähnlich wie der Erste. John Tortorellas Team musste sich bei Stephen Valiquette bedanken das die 2:1 Führung bestand hatte. 7 Minuten vor Ende des 2. Abschnittes war es dann aber doch passiert. Erneut saß der Kapitän der Rangers in der Kühlbox. Diese 5 geg. 4 Situation ließ das Team von Lemaire nicht entgehen. Ein Schlagschuss von Jamie Langenbrunner musste Valiquette nach vorn abprallen lassen, sodass Jersey Youngstar Alexander Vasynov zum 2:2 einnetzte. Es schien das Spiel würde nun eine Wende einnehmen. Die Devils waren nun klar am Drücker und die Rangers konnten kaum für Entlastungsorgen. So war man im Lager der Blueshirts froh darüber, als die Pausensirene zum 2.Mal ertönte.
Das Spiel im letzten Abschnitt war nichts für Eishockeyästeten. Taktische Disziplin hatte nun Vorrang. Es war ein Abwarten beider Teams. Wer macht hier den 1. Fehler?? Beide Mannschaften spielten bis zum Ende des Drittels sehr diszipliniert. Erst 2 Sekunden vor Schluss handelte sich Greene eine unnötige Strafe ein. Somit begann die Overtime mit einer 4 geg.3 Überzahl-Situation für die Rangers. Es waren nur 30Sekunden gespielt als Marian Gaborik die Scheibe an das Angriffsdrittel brachte. Er spielt die Scheibe von halbrechter Position zurück an die Blaue Line. Wade Redden fehlte noch das Selbstvertrauen selbst abzuschliessen. Deshalb legte er an der Linie noch mal quer zu Marcus Seikola. Die Schusskraft des Finnen war seit dem 1. Drittel jedem bekannt. Doch erneut ließ der Verteidiger aus Tampere Brodeur keine Chance und hämmerte den Puck in den linken Winkel. Der Jubel über dieses Tor war grenzenlos. Hatten doch die Rangers endlich mal wieder gegen den Hauptrivalen gewonnen. Die Enttäuschung der Devils wich schnell, da man sofort das nächste Spiel im Auge hatte. Coach Lemaire ließ nach dem Spiel verlauten, dass er mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden war nur die Chancenverwertung müsse verbessert werden. Vielleicht hat der Ex-Coach der Minnesota Wild auch schon den ein oder anderen Spieler im Auge, der dieses Problem lösen könnte.
Für die Rangers steht am Samstag der nächste Härtetest an. In der Hauptstadt der USA trifft man auf die Capitals. Die Mannschaft um Alexander Ovechkin wurde im Sommer durch Willie Mitchell (Vancouver) und Bryan Allen (Florida) nochmals verstärkt und startet nun einen erneuten Angriff auf den Cup.
3 Stars des Spiels: 1. Star: Marcus Seikola
2. Star: Michael DelZotto
3. Star: Andreas Ambühl
Statistik: Schüsse aufs Tor: NYR 19 / NYD 23
Strafminuten: NYR 8 / NYD 6
Bullys gewonnen: NYR 14 / NYD 10
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... to be continued!!
[Anregungen, Rechtschreibefehler oder Ähnliches könnt ihr mir gerne mitteilen. Bin für alles offen]
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"This is Bure...Bure on a Break-away... He's taken down by Leetch...Ohhhh that'll be a penalty shot???"
"Yes Penalty-shot for Bure.... He will be the first Vancouver Canuck ever to have a Penalty shot in the Play-offs"
"Here comes Bure against Mike Richter......SAVE BY RICHTER!!!!!!....what a Save by Mike Richter to stop Pavel Bure" :lachen::ugly::tongue2: