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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Detroit Red Wings - Alter schützt vor Leistung nicht


alexrut
24.02.2010, 15:09
Nachdem ich bereits 3-4 Jahre Be a GM mit meinem Lieblingsteam, den New York Rangers gespielt hatte, wurde es mal Zeit für eine richtige Herausforderung. Diese fand ich bei den Detroit Red Wings. Die Mischung aus den immer immens hohen Erwartungen in Detroit gemixt mit dem "satten" und relativ alten Kader der Red Wings schien mir die richtige Herausforderung für einige Saisons zu sein. Also begann ich mit den Red Wings einen neuen Be-a-GM-Anlauf. Gespielt wird auf höchster Schwierigkeitsstufe und Best of 5 in den Playoffs. Zum Saisonablauf: Ca. 60-65 Spiele mache ich meist selber, bevor ich die restlichen ca. 20 Spiele bis zu den Playoffs simuliere. Die Playoffs selber werden natürlich selbst gespielt.

Vor der Saison waren einige Modifikationen des Kaders nötig. Zum Beispiel traute ich Osgood keine ganze Saison als konstante Nummer 1 zwischen den Pfosten mehr zu. Auch einige weitere Trades gab es um irgendwie etwas Space unter den teuren Kader der Red Wings zu bekommen. So wurde z.B. der völlig überbezahlte Rafalski abgegeben. In der ersten Saison sollte mein Ziel Platz 8 im Westen und damit der Playoff-Einzug sein. In den Playoffs dann wäre alles möglich. Gerade hier sehe ich den Vorteil vieler erfahrener Spieler.
Der Kader in der ersten Saison, wohl der älteste der Liga, sah wie folgt aus:

Zetterberg (29J, 90 OVR) Datsyuk (32, 92) Franzen (30, 83)
Kozlov (37, 83) Filppula (25, 80) Tanguay (30, 84)
Holmström (36, 83) Draper (39, 77) Bertuzzi (35, 81)
Helm (22, 77) Weight (38, 79) Eaves (24, 77)

Lidström (39, 91) Kronwall (28, 83)
Stuart (28, 82) Delmore (33, 80)
Lilja (34, 78) Ericsson (26, 79)

Osgood (37, 84)
Biron (33, 83)

Dieser Kader macht einen schlappen Altersdurchschnitt von 31,75. Ziel zur kommenden Saison aus Management-Sicht ist natürlich, den Altersschnitt deutlich zu senken bei gleichbleibender Konkurrenzfähigkeit. Aber soweit war es noch nicht. Zunächst stand eine lange Saison an. Diese begann sehr holprig. Nach ca. 20 Spielen stand man zwar auf einem zufriedenstellenden 4. Platz in der Western Conference. Aber ich erkannte schnell, dass in dieser Mannschaft immernoch das Potential des Stanley-Cup Siegers 2008 und Finalisten 2009 steckt. Dieses konnte zu Saisonbeginn nicht abgerufen werden, da Leistungsträger wie Zetterberg, Kronwall oder Tanguay verletzt ausfielen. Am schwersten jedoch traf die Red Wings der 8-wöchige Ausfall von Superstar Datsyuk, der sich gleich im 4. Saisonspiel verletzte.
Als nach und nach aber wieder alle Leistungsträger an Bord waren und mit Kozlov noch ein kreativer Kopf für die bis dahin schwach scorende 2te Reihe geholt wurde, ging es peu a peu bergauf. Höhepunkt der Hauptrunde war sicherlich eine 16 Spiele anhaltende Siegesserie mitte der Saison. Am Ende der Hauptrunde reichte es relativ souverän zu Platz 1 in Conference und gesamter Liga mit einem Rekord von 55-21-6. Nur die bereits im Vorfeld vermutete Schwäche auf der Goalie-Position zog sich durch die gesamte Saison. Osgood behauptete die Nummer eins gegen Biron. Aber nicht etwa aufgrund seiner Stärke, sondern aufgrund der eklatanten Schwäche Birons, der es in der Saison lediglich auf eine unterirdische Fangquote von 85% brachte. Osgood lag hier (88%) wie auch bei den Shutouts (4:1) deutlich vorne. Gute Werte sind das allerdings auch nicht. Desweiteren sei zur Hauptrunde erwähnt, dass Zetterberg und Datsyuk das überragende Duo der Saison bildeten. Zetterberg wurde mit 111 Punkten sogar Topscorer der NHL. Diesen Titel verpasste Datsyuk, der im Schnitt etwas häufiger punktete, durch seine lange Verletzungspause. Die dritte Reihe mit sehr guter Defensiv-Arbeit aber wie zu erwarten war mit sehr sehr wenig Scoring. Die vierte Reihe sowie die zweite Reihe spielten ordentlich für ihre Verhältnisse, wobei die vierte Reihe defensiv sehr schwach agierte. Weight mit -17 sicher der negative Höhepunkt. Die Verteidiger spielten alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut. Punktbester und torgefährlichster Verteidiger mit 18 Toren war wenig überraschend Kapitän Lidström.
Zu den Special-Teams bleibt folgendes zu sagen: Vorne hui, hinten Pfui. Die Red Wings hatten das beste Powerplay der Liga, aber lagen beim Penalty Killing lediglich auf Platz 27 ligaweit.

Eine solche Vorrunde weckt natürlich Begehrlichkeiten nach einem weiteren Stanley-Cup in der Geschichte der Detroit Red Wings. Selbst ich als geborener Pessimist wäre nun enttäuscht, wenn es nicht mindestens zum Finale reichen würde.
In der ersten Runde ging es gegen die Dallas Stars, die lange ganz vorne dabei waren, aber gegen Ende der Hauptrunde noch auf Platz 8 im Westen abrutschten. So präsentierten sich die Stars auch in den Playoffs. Die Spiele waren häufig bis ins letzte Drittel hinein eng, gingen am Ende aber doch meist deutlich an die Red Wings. So zogen die Red Wings mit einem 3:0 in die nächste Runde ein. Hier warteten die Columbus Blue Jackets, welche sich aber vollends blamierten. Die ersten beiden Spiele in Detroit gingen mit 8:2 und 8:3 überdeutlich an die Red Wings. Von Wiedergutmachung vor eigenem Publikum in Columbus war allerdings überhaupt nichts zu sehen, so dass ich mit meinen Red Wings einen meiner höchsten Siege feiern konnte, den ich je auf höchstem Schwierigkeitsgrad erreicht habe. Mitte des 2. Drittel stand es bereits 9:0 für die Red Wings, ehe diese 3 Gänge zurück schalteten. Nach dem Drittel hatte Columbus auf 2:9 "verkürzt". Im dritten Drittel erwies sich Osgood leider erneut als "Pannen-Osi". So stand es dank dreier krasser Torwartfehler und einem weiteren Treffer 10 Minuten vor dem Ende plötzlich nur noch 9:6. Die Arena tobte nun. Doch nach Tanguays 10:6 7 Minuten vor Schluss war der Widerstand entgültig gebrochen und die Red Wings schraubten das Ergebnis bis zur Schlusssirene auf die Rekordhöhe von 14:6.
Die Red Wings gingen nun voller Selbstbewusstsein in das Conference-Finale gegen die Vancouver Canucks, wohlwissend, dass dieser Gegner ein ganz anderes Kaliber ist, als Columbus. Der Knackpunkt in dieser Serie war das zweite Spiel. Nachdem Detroit Spiel 1 relativ souverän mit 5:2 für sich eintschied, musste der Sieger im zweiten Spiel nach einem packenden 3:3 mit wechselnden Führungen nach 60 Minuten, in der Verlängerung gesucht werden. Hier wurde den Canucks eine Strafe, ausgesprochen unmittelbar vor Ende des dritten Drittels, zum Verhängnis, so dass Detroit auch Spiel 2 gewann. In Vancouver versuchten die Canucks alles um noch einmal in die Serie zurückzufinden. Doch als Datsyuk mit einem Doppelpack 10 Minuten vor Ende der Party die 3:2 Canucks-Führung in ein 3:4 drehte, stand der Finalist des Westens fest.
So zogen die Red Wings ohne einen einzigen Spielverlust in das Stanley-Cup-Finale ein, wo mit den Devils aus New Jersey eine Überraschungsmannschaft wartete. Die Devils, als sechster im Osten in die Playoffs gestartet, ließen Capitals, Pinguins etc. hinter sich.
Spiel eins lief wie erwartet. Die Devils zwar mit einigen guten Offensiv-Aktionen und einem guten Brodeur im Tor. Doch dem Dreierpack der Red Wings im 2. Drittel, der ein 1:2 in eine 4:2 Führung wandelte, hatten die Devils nichts mehr entgegenzusetzen. Am Ende hieß es 5:2 für Detroit. Spiel 2 trug einen Namen: Martin Brodeur. bereits in Drittel eins scheiterten die Red Wings 13 mal am überragenden Schlussmann der Devils. So ging es mit einem 0:0 in die erste Pause. Im Mitteldrittel kam es wie es kommen musste. Brodeur vereitelte eine Großchance nach der anderen, während der ebenfalls starke Osgood kurz vor Drittelende den Puck aus dem Tor holen musste.
Die Red Wings liefen nun Angriff um Angriff auf das Tor von Brodeur. Sieben Minuten vor Schluss wurden sie durch ein Powerplay-Tor von Kozlov endlich erlöst. Am Ende der 60 Minuten war sprach die Schussbilanz mit 36:13 deutlich für die Red Wings. Auf dem Videowürfel hingegen leuchtete ein 1:1. Doch auch in dieser Verlängerung behielten die erfahrenen Red Wings die Nerven und netzten zum 2:1 Sieg ein. Nun war es nur noch ein Sieg bis zum großen Triumph, den ich vor der Saison nicht für möglich gehalten hätte. Das erste Spiel in New Jersey wurde ebenfalls zur Nervenprobe. Lange lagen die Devils mit 1:0 in Front. Dann die Mitte des dritten Abschnitts: Datsyuk macht den völlig überraschenden ausgleich nach einer feinen Einzelleistung. Direkt nach dem Tor gewinnt Datsyuk das Bully, direkt wieder Pass auf Datsyuk. Die Devils scheinen völlig geschockt nach dem Ausgleich, so dass Darsyuk ohne Gegenwehr frei auf Brodeur zuläuft und diesem mit einem feinen Deke keine Chance lässt. Die Red Wings führen 5 Minuten vor dem Ende mit 2:1. Aber Osgood wäre nicht Osgood, wenn er nicht noch für einen Patzer gut gewesen wäre. So ging es wieder in die Verlängerung, die dritte für die Red Wings in den Playoffs und bereits die zweite in der Finalserie. Auch diese Verlängerung sollte die Serie der Red Wings nicht kippen. Nach ca. 10 Minuten schlug der Puck von Tanguay abgefälscht nach Kronwalls Schlagschuss hinter Brodeur ein. Die Detroit Red Wings waren nach 2008 2010 erneut der Stanley-Cup Sieger!

Fortsetzung folgt schon bald mit den ersten Wochen der neuen Saison!

Chriso
25.02.2010, 15:25
Hmm...also hab auch nen bisserl mit den Redwings gespielt. Hast du den Jakub Kindl noch? Den würd ich öfters spielen lassen. Bei mir hatte der nach einer Saison 81 (vorher 78 oder so). Und nen weiterer Vorteil, er ist jünger als Lilja. Neben Ericsson einer der Defense-Talente der Redwings (zumindest bei NHL 2010)

Schade das Rafalski schon weg ist, bei mir hat Calgary immer den Trade Rafalski gegen Phaneuf vorgeschlagen. Außerdem sparst du dir bei Phaneuf ein bisserl was.

Was ist mit Howard? Seit den Updates ist der stärker als Osgood und vorallem auch jünger!

alexrut
25.02.2010, 17:44
also den Kindl hatte ich in mein NHL-Team geholt, als Lilja verletzt war. Allerdings passte das nicht wirklich. Der ist zwar sehr talentiert mit hohem Potential, aber hat meiner Meinung nach für einen Offensiv-Verteidiger einen zu schwachen Schuss. Zudem hatte ich mit Delmore und Lidström bereits zwei offensiv ausgerichtete Verteidiger im Team. Da ging mir die defensive Ordnung etwas verloren als ich mit 3 Offensiv-Verteidigern gespielt habe. Lilja hat die Defensive wesentlich mehr gestärkt. Kindl hat in seinen ca. 15 Einsätzen seine Defensiv-Schwäche durch seine Offensiv-Stärke nicht ausgleichen können. Ich wollte ihn nach der Saison dennoch halten, da er da bereits Stärke 80 hatte. Er hat mein Angebot allerdings nicht akzeptiert, da er für seine Begriffe zu wenige Einsätze hatte.
Dass Calgary Phaneuf gegen Rafalski tauschen wollte, wundert mich doch sehr. Wollten die nur Rafalski oder noch was dabei? Alleine die Handelswerte divergieren doch stark bei den beiden wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ich hatte Rafalski lange auf der Trade-Liste, bekam aber nur wenige und inakzeptable Angebote. Am Ende musste ich ihn dann fast verschenken. Weiß garnicht mehr gegen wen ich ihn getradet habe. War aber auf jeden Fall ein Deal aus rein wirtschaftlichen Gründen.
Also Howard hatte bei mir zu Beginn der ersten Saison lediglich eine Stärke von 74. Also viel zu wenig um in der NHL eine Rolle zu spielen. Eigentlich war das Roster relativ aktuell als ich angefangen habe. Aber das war auch schon im Dezember glaube ich. Habe ja schon ca. 80 Spiele selber gespielt. Geht ja nicht sooo schnell.
Mitlerweile hat Howard 76 und ist Back-Up im AHL-Team hinter Osgood, der zur neuen Saison in die AHL geschickt wurde. Aber das greift jetzt schon vor auf den nächsten Teil der Story, den ich vermutlich heute noch liefern werde...

alexrut
25.02.2010, 19:24
Nun hatten es die "Alten" doch noch mal gerichtet und erneut einen Stanley-Cup nach Detroit geholt. Jedoch brachte mich diese Tatsache nicht von der Marschroute ab, einen Umbruch durchzuführen.
Priorität sollten bei diesem Umbruch zwei Dinge genießen. Zum einen eine massive Senkung des Altersdurchschnitts und zum anderen eine gravierende Verbesserung auf der Goalie-Position. Mit dem Plan ging es in den Draft. Mit der Hoffnung auf einen Glücksgriff zog ich in der ersten Runde an Position 30 einen Goalie. Dieser entpuppte sich im Endeffekt als recht talentiert und OVR 76. Das ist zwar ordentlich, aber damit war dennoch klar, dass ich noch auf dem Free Agent Markt tätig werden musste. Die weiteren Runden brachten keinen NHL-tauglichen Spieler mehr hervor. Jedoch kurios: In Runde 4 an Position 120 konnte noch ein Verteidiger mit OVR 75 unter Vertrag genommen werden.
Bereits während des Drafts wurde ein Angebot der Boston Bruins angenommen, welches Ryder nach Detroit und Franzen nach Boston brachte. Franzen zwar mit 88 Punkten in 82 Spielen in der letzten Saison. Dennoch vom Gefühl her immer etwas behäbig und langsam. Ich denke, dass Ryder, der schneller und wendiger ist, etwas besser zu Datsyuk und Zetterberg passt.
Nach dem Draft ging es nun darum, das neue Team zu formen. Dies beginnt traditionell mit den Vertragsverlängerungen. Hier wurde nur mit einem einzigen Spieler 30+ verlängert. Das war der 30jährige Alex Tanguay. Alle weiteren ausgelaufenen Verträge mit Ü30 Spielern wurden nicht verlängert (Holmström, Bertuzzi, etc.). Dazu wurden die Verträge von Lilja (34) und Draper (39) ausgezahlt. Zudem beendeten Lidström und Weight ihre langen NHL-Karrieren. Damit hatte ich mich der meisten Alt-Lasten erledigt und eine Menge Cap-Space (19 Mio.) geschaffen. Lediglich Osgood wurde behalten, da nach Birons Abgang zumindest ein NHL-tauglicher Goalie als Sicherheit bleiben sollten. Da nun auch nicht mehr viel Spielermaterial vorhanden war, hieß es möglichst anderen Vereinen im Streit um die besten Free Agents zuvorzukommen. Im Sturm gelang dies relativ gut. Mit Ponikarovsky, Brule, Sheppard, Neal und Zagrapan kamen sehr talentierte und junge Spieler zu den Red Wings. In der Verteidigung gelang es leider nicht, einen Wunschspieler zu verpflichten. Diese musste also später aus Trades verstärkt werden. Es wurde lediglich der Free Agent Christoph Schubert für die dritte Verteidigungslinie verpflichtet. Die wichtigste Position stand aber noch aus: Die Goalie-Position. Leider waren keine Top-Goalies oder Top-Talente zu haben auf dem Free-Agent Markt. Für die Back-Up-Position gelang es den talentierten Troy Doan zu holen. Für die Nummer eins kamen nur zwei in Frage. Turco oder Halak. Turco mit den besseren Werten, aber schon sehr alt mit 35, Halak etwas schlechter aber noch jung und talentiert. Die Wahl fiel aufgrund des Alters und des wesentlich höheren Handelswertes auf Halak. Genau dieser hohe Handelswert sollte mir kurz vor Saisonbeginn den wohl wichtigsten Trade des Jahren bescheren. Für Halak + 2 Talente aus der AHL konnte ich mir die Dienste von Carey Price von den Montreal Canadiens sichern. Somit hatte ich die erhoffte Nummer 1 im Kader. Damit war auch klar, dass Osgood sein letztes Vertragsjahr in der AHL verbringen würde und dort mit vielen Top-Talenten an der Playoff-Teilnahme arbeiten sollte. Im Vorjahr landete das AHL-Team auf einem enttäuschenden 14. Platz und verpasste die Playoffs deutlich.
Durch die Verpflichtung von Price war gleichzeitig klar, dass der neue Defender und Lidström-Ersatz eine Preisklasse tiefer ausfallen mussten. Es gelang schließlich den soliden Defender Brewer nach Detroit zu holen. Damit waren die Kaderplanungen eigentlich abgeschlossen. Doch mit Filppula als Center der 2ten Reihe war ich nicht wirklich glücklich. 80 OVR war mir doch etwas wenig. Ein Blick auf die Trade-Liste brachte hier kurz nach Saisonbeginn noch die erhoffte Verstärkung. Für Filppula + Fourth Liner (AHL)kam der 33-jährige kreative MacDonald (84). So sieht das Team in der neuen Saison wie folgt aus:

Zetterberg (29, 90) Datsyuk (32, 92) Ryder (30, 83)
Ponikarovsky (30, 83) MacDonald (33, 84) Tanguay (30, 84)
Neal (23, 82) Brule (22, 80) Sheppard (23, 82)
Helm (23, 78) Talbot (26, 79) Zagrapan (23, 80)

Kronwall (29, 84) Brewer (31, 84)
Ericsson (27, 81) Stuart (29, 82)
Schubert (29, 79) Campbell (19, 76)

Price (23, 87)
Doan (21, 78)

Damit konnte der Altersschnitt von 31,75 auf 26,6 gesenkt werden. Das sind mehr als 5 Jahre in nur einer Saison. Bleibt abzuwarten, wie sich diese junge Truppe schlägt. Sorgen habe ich da allerdings keine. Die sportliche Qualität hat meiner Meinung nach sogar noch zugenommen. Ausserdem sind die Schlüsselpositionen bis auf die Goalie-Position weiter mit erfahrenen Leuten besetzt. Mangelnde Erfahrung sollte Price mit seiner hohen Qualität locker ausgleichen. In der Verteidigung wird in der neuen Saison nur noch mit einem echten Offensiv-Verteidiger gespielt, welcher auch noch das Talent Campbell ist. Somit fehlt sicher etwas die Durchschlagskraft von der Blauen Linie. Aber meine Offensive ist auch so stark genug. Die Verteidigung mit 5 Defensiv-Verteidigern wird sicher etwas stabiler stehen als im letzten Jahr. Die jungen Talente Helm und Zagrapan werden sicher gut von Talbot geführt werden in Reihe 4. Reihe 3 war im letzten Jahr die älteste und ist im diesen Jahr die jüngste. Ich denke hier habe ich eine gute Mischung gefunden. Brule ist klar der kreative in dieser Reihe. Neal und Sheppard, beide Power-Fowards mit beachtlicher Statur, werden auch defensive Aufgaben erledigen können. Diese Reihe wird evtl. defensiv etwas schwächer sein als Holmström-Draper-Bertuzzi aber dafür sicher etwas mehr scoren. Reihe 2 ist sehr ausgeglichen besetzt. Spielmacher MacDonald hat zu seiner Linken mit Ponikarovsky einen echten Brecher mit gutem Schuss und zu seiner Rechten den wendigen Tanguay. Zu Reihe eins muss ich keine Worte mehr verlieren. Abzuwarten bleibt, ob Ryder ähnlich gut scort wie Franzen im letzten Jahr.

Zu ergänzen blieben ein paar Worte zur AHL-Tochter der Red Wings. Im letzten Jahr als 14. in der Conference ganz schwach. Allerdings auch mit schwachem Kader. Zur neuen Saison wurde viel in dieses Team investiert. So spielen mit Supertalent Evander Kane (letztes Jahr 106 Pkt. in 78 AHL-Spielen), Leino und Zach Hamill gleich drei sicher auch NHL-taugliche Spieler in den Reihen des AHL-Teams (alle OVR 79). Nicht zu vergessen der erfahrene Goalie Osgood, welcher trotz seiner 37 Jahre noch mit OVR 84 in die Saison geht.

Von den Red Wings erwarte ich daher wieder mindestens den Finaleinzug in der Western Conference und vom AHL-Team trotz das nur simuliert wird, ohne wenn und aber die Qualifikation für die Playoffs um den Calder-Cup.

Möge die Saison beginnen!

Seppolas
25.02.2010, 21:42
Liest sich wieder gut. Weiter so.

alexrut
28.02.2010, 14:09
vielen dank. ich werde mich bemühen... 12 Saisonspiele sind absolviert. Nach 20-25 Spielen wird es vermutlich ein nächstes Update von mir geben.

dapr51
01.03.2010, 16:20
Kane muss rauf! Kane muss rauf! *klatsch*

Weiter so! Lese gerne mit.

alexrut
01.03.2010, 17:39
mitlerweile 19 Spiele absolviert. Heute abend wird es dann evtl. schon ein nächstes Story-Update von mir geben. Ich denke, genug Material für einen weiteren Teil sollte ich zusammen haben. Einen kleinen Vorgriff gebe ich schon für den letzten Post von "Österreicher": Seit 4 Spielen spielt Evander Kane NHL :)

Neely#8
02.03.2010, 08:52
Heute Abend war Gestern wo ist das Update wo ist das Update:D:D kleiner spaß weiter so macht spaß dir zufolgen:link:

alexrut
02.03.2010, 13:41
tja, gestern abend hat das zocken soviel spass gemacht, dass ich das story-update mal aufgeschoben habe ;) und da ich heute wirklich viel zu tun habe, wird es evtl. auch heute nichts mit einem update...
aber eins ist sicher: das nächste update wird kommen. nur wann, ist die frage;) wenn es heute nichts wird, dann aber vermutlich am morgigen mittwoch. aber bitte nicht steinigen, wenn auch das nichts wird ;)

Avs-Fan19
09.03.2010, 19:10
Nette Story bisher:)

alexrut
12.03.2010, 19:27
Es hat dann doch länger gedauert, als ich wollte, weil ich eine Menge Stress hatte, aber nun der nächste Teil der Story:

Der Titel sagt eigentlich alles. Nach 31 Saisonspielen stehen die Red Wings völlig unangefochten an der Spitze der NHL. In Spiel 11 gab es erst die erste Saisonniederlage. Bis zum aktuellen Spieltag ist dort auch nur eine weitere hinzugekommen. So lautet der Record der Red Wings bisher 29-2-0. Eine solch außergewöhnlich gute Bilanz hatte ich nicht erwartet, aber bisher passte es einfach. Selbst zahlreiche knappe Spiele wurden am Ende fast alle gewonnen, so dass die Playoff-Teilnahme bereits nach 31 Spielen fest gebucht zu sein scheint. Erfolgsgaranten sind sicher die Verbesserung auf der Goalie-Position sowie eine weit über meinen Erwartungen spielende Verteidigung. Mehr dazu im weiteren Verlauf. Zunächst zum Team: Auch dort hat sich seit Saisonbeginn einiges getan. Dies lag in erster Linie daran, dass sich Pavel Datsyuk im 16. Saisonspiel mal wieder schwer verletzte. Da auch noch etwas Cap-Space vorhanden war, schaute ich mich nach einem 1st-Line-Center mit Zukunftspotential um. Mit Datsyuk und McDonald hatte ich bereits 2 Ü30-Center. Daher war bei dem gesuchten erste Priorität, dass dieser seine besten Tage noch vor sich hat. Schließlich hatte ich das Team gerade deutlich verjüngt. Diese Politik wollte ich nicht gleich über den Haufen werfen. Fündig wurde ich in Atlanta. Bryan Little war da Objekt der Begierde und dank des hohen Handelswertes von 3rd-Liner Sheppard war Trade auch zu realisieren. Little kam für Sheppard sowie Erhardt und Reich aus dem AHL-Team. Da nun mit Sheppard eine Flügelposition im NHL-Team frei geworden war, bekam Supertalent und Topscorer des AHL-Teams Evander Kane erstmalig seine Chance in der NHL. Als Datsyuk nach nur 11 Spielen wieder einsatzfähig war, hatte ich natürlich ein Problem mit den Gehältern. Ich versuchte Neal aus Reihe 3 in das AHL-Team zu schicken. Aber mir war schon klar, dass er als 23-Jähriger, Pot. B- und OVR 82 wohl kaum durch den Waiver kommen würde. So kam es dann auch und er wurde von St. Louis verpflichtet. Schade.
Jedoch konnte ich aus den Waivern auch Profit für mein AHL-Team ziehen. So kamen mit Sutton und Rome zwei sehr erfahrene Verteidiger über die Waiver zu meiner Franchise.
Einen weiteren Trade gab es dann noch auf der Goalie-Position: Doan erinnerte mich während seiner 4 Spiele für die Red Wings doch zu sehr an Osgood. Das liegt wohl einfach daran, dass er mit 1,78m genauso klein ist wie dieser und die Größe in NHL 10 leider eine sehr wichtige Rolle spielt. Somit gab ich Doan im Paket mit Larsson aus der AHL an New Jersey ab und erhielt dafür meinen neuen Back-Up, und nun zweiten Deutschen im Team, Thomas Greiss.
Somit sieht das Team nun wie folgt aus:

Zetterberg (30, 90) Datsyuk (32, 92) Ryder (30, 83)
Tanguay (30, 84) McDonald (33, 84) Little (22, 86)
Ponikarovsky (30, 83) Brule (23, 80) Kane (19, 79)
Helm (23, 78) Talbot (26, 79) Zagrapan (24, 80)

Kronwall (29, 84) Brewer (31, 84)
Ericsson (26, 81) Stuart (31, 82)
Schubert (28, 79) Campbell (19, 77)

Price (23, 87)
Greiss (24, 80)

Little, der Datsyuk in Reihe 1 als Center vertrat muss nun nach dessen Genesung auf den Flügel in Reihe 2 ausweichen, da Ryder in Reihe 1 bisher eine überragende Saison spielt. Dafür rutschte Kane aus Reihe 2 in Reihe 3 und ersetzt den nach St. Louis abgewanderten Neal. Somit ist die dritte Reihe nun völlig verändert und geht wohl nicht mehr als Checking-Line durch. Aber Ponikarovsky und Kane haben zumindest auch recht ansehnliche Staturen ;)

Jetzt gibt es als Leckerbissen noch eine kurze Einzelkritik zu jedem Spieler nach Scorinpunkten sortiert:

Ryder (31 Spiele, 22 Tore, 31 Assists, 53 Punkte, +29):
Ryder hat Franzen vergessen gemacht, ist bester Scorer des Teams und bringt genau das Element der Schnelligkeit und Wendigkeit ins Spiel, welches Franzen vermissen ließ. Klare 1+ bisher.

Zetterberg (31 Spiele, 26 Tore, 25 Assists, 51 Punkte, +39)
Bester +/-Wert sowie bester Torschütze. Einfach eine Bank auf die Verlass ist. Hoffentlich bleibt er verletzungsfrei. Note 1

McDonald (29 Spiele, 17 Tore, 23 Assists, 40 Punkte, +12)
Sehr guter Spielmacher mit Torriecher und exzellentem Bullyspiel. Defensiv anfällig. Note 2+

Eric Brewer (31 Spiele, 8 Tore, 32 Assists, 40 Punkte, +33)
Punktbester Defender, defensiv sehr stabil, offensiv weit besser als man erwarten konnte. 8 Tore nach nur 31 Spielen ein absoluter Topwert für einen Defensivverteidiger. Lidstrom war da auch nicht besser. Note 1

Niklas Kronwall (31 Spiele, 5 Tore, 34 Assists, 39 Punkte, +30)
Bildet zusammen mit Brewer ein Traumduo in der ersten Verteidigung. Die ganze Defensive dieses Jahr erstaunlich gut offensiv. Minimal schwächer als Brewer, daher "nur" 1-

Bryan Little (29 Spiele, 12 Tore, 23 Assists, 35 Punkte, +18)
Kam mit schlechten Stats von Atlanta, glänzte in Detroit sofort als Vorlagengeber. Traf zunächst das Tor nicht, was aber nun auch besser läuft bei ihm. Note 2+

Pavel Datsyuk (20 Spiele, 14 Tore, 21 Assists, 35 Punkte, +22)
Fehlte "nur" 11 Spiele nach Beinbruch. Spielt seit 6-7 Spielen obwohl noch angeschlagen. Scort dennoch wie eh und je. Kann alles: Schiessen, Vorbereiten, zurück arbeiten etc. Wie immer genial. Note 1

Brad Stuart (31 Spiele, 8 Tore, 23 Assists, 31 Punkte, +19)
Auch er überrascht offensiv mit bereits 8 Toren. Spielt eine sehr gute Saison. Ihm wird von Ericsson sehr gut der Rücken frei gehalten. Note 2+

Alexei Ponikarovsky (31 Spiele, 11 Tore, 17 Assists, 28 Punkte, +16)
Zunächst in Reihe 2 mit sehr gutem Scoring. Seit er in Reihe 3 spielt, nur noch wenig gute Offensivaktionen. Defensiv stabil. Note 2-

Joey Campbell (31 Spiele, 3 Tore, 23 Assists, 26 Punkte, +14)
Mit 19 das Kücken in der Verteidigung. Einziger Offensivverteidiger im Team. Sehr gut im Powerplay, ansonsten offensiv noch sehr blass. Aber mit 19 sei das erlaubt. Defensiv solide. Note 2

Alex Tanguay (31 Spiele, 9 Tore, 13 Assists, 22 Punkte, +14)
Bisher eher schwache Saison, offensiv viel zu wenig Akzente. Immerhin defensiv recht ordentlich. Größte Enttäuschung im Kader bisher. Note 4

Evander Kane (15 Spiele, 10 Tore, 8 Assists, 18 Punkte, +4)
Ein echter Torjäger trotz seiner jungen Jahre. Exzellenter Schuss. Bisher in Reihe 2. Abzuwarten bleibt, wie er sich in Reihe 3 schlägt. Defensiv noch schwach leider. Note 2

Jonathan Ercisson (31 Spiele, 2 Tore, 16 Assists, 18 Punkte, +27)
Seine +/- Statistik zeigt seine Defensivstärke. Hält im zweiten Paar Stuart den Rücken frei. Nach vorne kommt wenig, ist aber auch nicht seine Aufgabe. Sehr solide Saison. Note 2-

Gilbert Brule (31 Spiele, 8 Tore, 7 Assists, 15 Punkte, +14)
In den ersten Saisonspielen in Reihe zwei ein starker Scorer. Seit er in Reihe drei spielt fehlen ihm etwas die scorenden Mitspieler. Jetzt bekommt er zwei Scharfschützen an seine Seite, da sollte er auch wieder etwas mehr scoren. Note 3

Maxime Talbot (31 Spiele, 2 Tore, 7 Assists, 9 Punkte, +2)
9 Punkte sind für die wenige Eiszeit ganz ok. Mehr kann man von Reihe 4 nicht erwarten. Erfüllt seine Aufgabe zwischen 2 jungen Außenstürmern.
Note 3

Darren Helm (31 Spiele, 3 Tore, 4 Assists, 7 Punkte, +2)
Solide Saison im Rahmen seiner Möglichkeiten. Könnte seine Schnelligkeit manchmal mehr ausspielen. Dazu fehlt im aber leider die Technik und Pucksicherheit etwas. Note 3-

Christoph Schubert (31 Spiele, 0 Tore, 6 Assists, +16)
Absoluter Stay-at-Home-Defender. Nach vorne sehr sehr wenig, aber hinten dafür enorm effizient. Genau der richtige Partner für einen jungen Offensivverteidiger wie Campbell. Note 2

Marek Zagrapan (31 Spiele, 3 Tore, 2 Assists, 5 Punkte, +3)
Junger Spieler mit erkennbar viel Talent und Potential. Leider kann er körperlich nicht ganz mithalten und ist trotz seiner hervorragenden Technik zu leicht von der Scheibe zu trennen. Note 3-

Carey Price (26 Spiele, 25 Siege, GTS 1,86,GS 89,6%, SO 4, PKT 0)
89,6% ist kein Topwert, aber schon um Längen besser als seine Vorgänger Biron und Osgood. Zeigt immer wieder sein enormes Talent bei Monster-Saves, aber kassiert auch teilweise blöde Gegentore. Aber ist noch jung und wird besser. Note 3

Thomas Greiss (1 Spiel, 1 Sieg, GTS 1,02, GS 94,4%, SO 0, PKT 0)
Machte erst ein Spiel für die Red Wings. Dieses sehr solide. Ein nicht ganz unhaltbares Gegentor, aber dafür auch einige gute Saves. Macht er so weiter, bin ich zufrieden. Ohne Note


Soviel zum nächsten Teil meiner Story. Den nächsten gibt es dann zu den Playoffs. Aber wann das sein wird, steht in den Sternen, denn in 10 Tagen beginnt das Semester wieder und die Zeit zum zocken wird dann wieder arg begrenzt sein. Zum Abschluss noch ein paar Worte zum AHL-Team:

Trotz in meinen Augen exzellentem Kader will es einfach nicht klappen in der AHL. Nach 24 Spielen lautet der Record 8-14-2 und ist damit ähnlich miserabel wie in der Vorsaison. So bin ich noch häufiger auf dem Free Agent Markt aktiv geworden in den letzten Wochen. Ich verstehe, dass sich dieses Team jetzt erst finden muss. Aber bei der gewaltigen Klasse auf dem Feld, erwarte ich, dass sie das bald schaffen und vielleicht doch noch auf Playoff-Kurs kommen. Das Team:

Leino (80) Hamill (79) Williams (77)
York (77) Phillips (79) Boulton (75)
Pyörälä (76) Ryder (76) Gordon (74)
B. Kane (73) Wilson (75) Pare (72)

Rome (77) Sutton (79)
Pyett (76) Meech (76)
Lebda (75) Spiller (75)

Osgood (84)
Angelstad (76)

Ich denke bei diesem Team kann man durchaus mehr erwarten, oder? Wenn von euch jemand Ideen hat, warum es nicht läuft (es wird nur simuliert), dann immer raus damit :)