alexrut
24.02.2010, 15:09
Nachdem ich bereits 3-4 Jahre Be a GM mit meinem Lieblingsteam, den New York Rangers gespielt hatte, wurde es mal Zeit für eine richtige Herausforderung. Diese fand ich bei den Detroit Red Wings. Die Mischung aus den immer immens hohen Erwartungen in Detroit gemixt mit dem "satten" und relativ alten Kader der Red Wings schien mir die richtige Herausforderung für einige Saisons zu sein. Also begann ich mit den Red Wings einen neuen Be-a-GM-Anlauf. Gespielt wird auf höchster Schwierigkeitsstufe und Best of 5 in den Playoffs. Zum Saisonablauf: Ca. 60-65 Spiele mache ich meist selber, bevor ich die restlichen ca. 20 Spiele bis zu den Playoffs simuliere. Die Playoffs selber werden natürlich selbst gespielt.
Vor der Saison waren einige Modifikationen des Kaders nötig. Zum Beispiel traute ich Osgood keine ganze Saison als konstante Nummer 1 zwischen den Pfosten mehr zu. Auch einige weitere Trades gab es um irgendwie etwas Space unter den teuren Kader der Red Wings zu bekommen. So wurde z.B. der völlig überbezahlte Rafalski abgegeben. In der ersten Saison sollte mein Ziel Platz 8 im Westen und damit der Playoff-Einzug sein. In den Playoffs dann wäre alles möglich. Gerade hier sehe ich den Vorteil vieler erfahrener Spieler.
Der Kader in der ersten Saison, wohl der älteste der Liga, sah wie folgt aus:
Zetterberg (29J, 90 OVR) Datsyuk (32, 92) Franzen (30, 83)
Kozlov (37, 83) Filppula (25, 80) Tanguay (30, 84)
Holmström (36, 83) Draper (39, 77) Bertuzzi (35, 81)
Helm (22, 77) Weight (38, 79) Eaves (24, 77)
Lidström (39, 91) Kronwall (28, 83)
Stuart (28, 82) Delmore (33, 80)
Lilja (34, 78) Ericsson (26, 79)
Osgood (37, 84)
Biron (33, 83)
Dieser Kader macht einen schlappen Altersdurchschnitt von 31,75. Ziel zur kommenden Saison aus Management-Sicht ist natürlich, den Altersschnitt deutlich zu senken bei gleichbleibender Konkurrenzfähigkeit. Aber soweit war es noch nicht. Zunächst stand eine lange Saison an. Diese begann sehr holprig. Nach ca. 20 Spielen stand man zwar auf einem zufriedenstellenden 4. Platz in der Western Conference. Aber ich erkannte schnell, dass in dieser Mannschaft immernoch das Potential des Stanley-Cup Siegers 2008 und Finalisten 2009 steckt. Dieses konnte zu Saisonbeginn nicht abgerufen werden, da Leistungsträger wie Zetterberg, Kronwall oder Tanguay verletzt ausfielen. Am schwersten jedoch traf die Red Wings der 8-wöchige Ausfall von Superstar Datsyuk, der sich gleich im 4. Saisonspiel verletzte.
Als nach und nach aber wieder alle Leistungsträger an Bord waren und mit Kozlov noch ein kreativer Kopf für die bis dahin schwach scorende 2te Reihe geholt wurde, ging es peu a peu bergauf. Höhepunkt der Hauptrunde war sicherlich eine 16 Spiele anhaltende Siegesserie mitte der Saison. Am Ende der Hauptrunde reichte es relativ souverän zu Platz 1 in Conference und gesamter Liga mit einem Rekord von 55-21-6. Nur die bereits im Vorfeld vermutete Schwäche auf der Goalie-Position zog sich durch die gesamte Saison. Osgood behauptete die Nummer eins gegen Biron. Aber nicht etwa aufgrund seiner Stärke, sondern aufgrund der eklatanten Schwäche Birons, der es in der Saison lediglich auf eine unterirdische Fangquote von 85% brachte. Osgood lag hier (88%) wie auch bei den Shutouts (4:1) deutlich vorne. Gute Werte sind das allerdings auch nicht. Desweiteren sei zur Hauptrunde erwähnt, dass Zetterberg und Datsyuk das überragende Duo der Saison bildeten. Zetterberg wurde mit 111 Punkten sogar Topscorer der NHL. Diesen Titel verpasste Datsyuk, der im Schnitt etwas häufiger punktete, durch seine lange Verletzungspause. Die dritte Reihe mit sehr guter Defensiv-Arbeit aber wie zu erwarten war mit sehr sehr wenig Scoring. Die vierte Reihe sowie die zweite Reihe spielten ordentlich für ihre Verhältnisse, wobei die vierte Reihe defensiv sehr schwach agierte. Weight mit -17 sicher der negative Höhepunkt. Die Verteidiger spielten alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut. Punktbester und torgefährlichster Verteidiger mit 18 Toren war wenig überraschend Kapitän Lidström.
Zu den Special-Teams bleibt folgendes zu sagen: Vorne hui, hinten Pfui. Die Red Wings hatten das beste Powerplay der Liga, aber lagen beim Penalty Killing lediglich auf Platz 27 ligaweit.
Eine solche Vorrunde weckt natürlich Begehrlichkeiten nach einem weiteren Stanley-Cup in der Geschichte der Detroit Red Wings. Selbst ich als geborener Pessimist wäre nun enttäuscht, wenn es nicht mindestens zum Finale reichen würde.
In der ersten Runde ging es gegen die Dallas Stars, die lange ganz vorne dabei waren, aber gegen Ende der Hauptrunde noch auf Platz 8 im Westen abrutschten. So präsentierten sich die Stars auch in den Playoffs. Die Spiele waren häufig bis ins letzte Drittel hinein eng, gingen am Ende aber doch meist deutlich an die Red Wings. So zogen die Red Wings mit einem 3:0 in die nächste Runde ein. Hier warteten die Columbus Blue Jackets, welche sich aber vollends blamierten. Die ersten beiden Spiele in Detroit gingen mit 8:2 und 8:3 überdeutlich an die Red Wings. Von Wiedergutmachung vor eigenem Publikum in Columbus war allerdings überhaupt nichts zu sehen, so dass ich mit meinen Red Wings einen meiner höchsten Siege feiern konnte, den ich je auf höchstem Schwierigkeitsgrad erreicht habe. Mitte des 2. Drittel stand es bereits 9:0 für die Red Wings, ehe diese 3 Gänge zurück schalteten. Nach dem Drittel hatte Columbus auf 2:9 "verkürzt". Im dritten Drittel erwies sich Osgood leider erneut als "Pannen-Osi". So stand es dank dreier krasser Torwartfehler und einem weiteren Treffer 10 Minuten vor dem Ende plötzlich nur noch 9:6. Die Arena tobte nun. Doch nach Tanguays 10:6 7 Minuten vor Schluss war der Widerstand entgültig gebrochen und die Red Wings schraubten das Ergebnis bis zur Schlusssirene auf die Rekordhöhe von 14:6.
Die Red Wings gingen nun voller Selbstbewusstsein in das Conference-Finale gegen die Vancouver Canucks, wohlwissend, dass dieser Gegner ein ganz anderes Kaliber ist, als Columbus. Der Knackpunkt in dieser Serie war das zweite Spiel. Nachdem Detroit Spiel 1 relativ souverän mit 5:2 für sich eintschied, musste der Sieger im zweiten Spiel nach einem packenden 3:3 mit wechselnden Führungen nach 60 Minuten, in der Verlängerung gesucht werden. Hier wurde den Canucks eine Strafe, ausgesprochen unmittelbar vor Ende des dritten Drittels, zum Verhängnis, so dass Detroit auch Spiel 2 gewann. In Vancouver versuchten die Canucks alles um noch einmal in die Serie zurückzufinden. Doch als Datsyuk mit einem Doppelpack 10 Minuten vor Ende der Party die 3:2 Canucks-Führung in ein 3:4 drehte, stand der Finalist des Westens fest.
So zogen die Red Wings ohne einen einzigen Spielverlust in das Stanley-Cup-Finale ein, wo mit den Devils aus New Jersey eine Überraschungsmannschaft wartete. Die Devils, als sechster im Osten in die Playoffs gestartet, ließen Capitals, Pinguins etc. hinter sich.
Spiel eins lief wie erwartet. Die Devils zwar mit einigen guten Offensiv-Aktionen und einem guten Brodeur im Tor. Doch dem Dreierpack der Red Wings im 2. Drittel, der ein 1:2 in eine 4:2 Führung wandelte, hatten die Devils nichts mehr entgegenzusetzen. Am Ende hieß es 5:2 für Detroit. Spiel 2 trug einen Namen: Martin Brodeur. bereits in Drittel eins scheiterten die Red Wings 13 mal am überragenden Schlussmann der Devils. So ging es mit einem 0:0 in die erste Pause. Im Mitteldrittel kam es wie es kommen musste. Brodeur vereitelte eine Großchance nach der anderen, während der ebenfalls starke Osgood kurz vor Drittelende den Puck aus dem Tor holen musste.
Die Red Wings liefen nun Angriff um Angriff auf das Tor von Brodeur. Sieben Minuten vor Schluss wurden sie durch ein Powerplay-Tor von Kozlov endlich erlöst. Am Ende der 60 Minuten war sprach die Schussbilanz mit 36:13 deutlich für die Red Wings. Auf dem Videowürfel hingegen leuchtete ein 1:1. Doch auch in dieser Verlängerung behielten die erfahrenen Red Wings die Nerven und netzten zum 2:1 Sieg ein. Nun war es nur noch ein Sieg bis zum großen Triumph, den ich vor der Saison nicht für möglich gehalten hätte. Das erste Spiel in New Jersey wurde ebenfalls zur Nervenprobe. Lange lagen die Devils mit 1:0 in Front. Dann die Mitte des dritten Abschnitts: Datsyuk macht den völlig überraschenden ausgleich nach einer feinen Einzelleistung. Direkt nach dem Tor gewinnt Datsyuk das Bully, direkt wieder Pass auf Datsyuk. Die Devils scheinen völlig geschockt nach dem Ausgleich, so dass Darsyuk ohne Gegenwehr frei auf Brodeur zuläuft und diesem mit einem feinen Deke keine Chance lässt. Die Red Wings führen 5 Minuten vor dem Ende mit 2:1. Aber Osgood wäre nicht Osgood, wenn er nicht noch für einen Patzer gut gewesen wäre. So ging es wieder in die Verlängerung, die dritte für die Red Wings in den Playoffs und bereits die zweite in der Finalserie. Auch diese Verlängerung sollte die Serie der Red Wings nicht kippen. Nach ca. 10 Minuten schlug der Puck von Tanguay abgefälscht nach Kronwalls Schlagschuss hinter Brodeur ein. Die Detroit Red Wings waren nach 2008 2010 erneut der Stanley-Cup Sieger!
Fortsetzung folgt schon bald mit den ersten Wochen der neuen Saison!
Vor der Saison waren einige Modifikationen des Kaders nötig. Zum Beispiel traute ich Osgood keine ganze Saison als konstante Nummer 1 zwischen den Pfosten mehr zu. Auch einige weitere Trades gab es um irgendwie etwas Space unter den teuren Kader der Red Wings zu bekommen. So wurde z.B. der völlig überbezahlte Rafalski abgegeben. In der ersten Saison sollte mein Ziel Platz 8 im Westen und damit der Playoff-Einzug sein. In den Playoffs dann wäre alles möglich. Gerade hier sehe ich den Vorteil vieler erfahrener Spieler.
Der Kader in der ersten Saison, wohl der älteste der Liga, sah wie folgt aus:
Zetterberg (29J, 90 OVR) Datsyuk (32, 92) Franzen (30, 83)
Kozlov (37, 83) Filppula (25, 80) Tanguay (30, 84)
Holmström (36, 83) Draper (39, 77) Bertuzzi (35, 81)
Helm (22, 77) Weight (38, 79) Eaves (24, 77)
Lidström (39, 91) Kronwall (28, 83)
Stuart (28, 82) Delmore (33, 80)
Lilja (34, 78) Ericsson (26, 79)
Osgood (37, 84)
Biron (33, 83)
Dieser Kader macht einen schlappen Altersdurchschnitt von 31,75. Ziel zur kommenden Saison aus Management-Sicht ist natürlich, den Altersschnitt deutlich zu senken bei gleichbleibender Konkurrenzfähigkeit. Aber soweit war es noch nicht. Zunächst stand eine lange Saison an. Diese begann sehr holprig. Nach ca. 20 Spielen stand man zwar auf einem zufriedenstellenden 4. Platz in der Western Conference. Aber ich erkannte schnell, dass in dieser Mannschaft immernoch das Potential des Stanley-Cup Siegers 2008 und Finalisten 2009 steckt. Dieses konnte zu Saisonbeginn nicht abgerufen werden, da Leistungsträger wie Zetterberg, Kronwall oder Tanguay verletzt ausfielen. Am schwersten jedoch traf die Red Wings der 8-wöchige Ausfall von Superstar Datsyuk, der sich gleich im 4. Saisonspiel verletzte.
Als nach und nach aber wieder alle Leistungsträger an Bord waren und mit Kozlov noch ein kreativer Kopf für die bis dahin schwach scorende 2te Reihe geholt wurde, ging es peu a peu bergauf. Höhepunkt der Hauptrunde war sicherlich eine 16 Spiele anhaltende Siegesserie mitte der Saison. Am Ende der Hauptrunde reichte es relativ souverän zu Platz 1 in Conference und gesamter Liga mit einem Rekord von 55-21-6. Nur die bereits im Vorfeld vermutete Schwäche auf der Goalie-Position zog sich durch die gesamte Saison. Osgood behauptete die Nummer eins gegen Biron. Aber nicht etwa aufgrund seiner Stärke, sondern aufgrund der eklatanten Schwäche Birons, der es in der Saison lediglich auf eine unterirdische Fangquote von 85% brachte. Osgood lag hier (88%) wie auch bei den Shutouts (4:1) deutlich vorne. Gute Werte sind das allerdings auch nicht. Desweiteren sei zur Hauptrunde erwähnt, dass Zetterberg und Datsyuk das überragende Duo der Saison bildeten. Zetterberg wurde mit 111 Punkten sogar Topscorer der NHL. Diesen Titel verpasste Datsyuk, der im Schnitt etwas häufiger punktete, durch seine lange Verletzungspause. Die dritte Reihe mit sehr guter Defensiv-Arbeit aber wie zu erwarten war mit sehr sehr wenig Scoring. Die vierte Reihe sowie die zweite Reihe spielten ordentlich für ihre Verhältnisse, wobei die vierte Reihe defensiv sehr schwach agierte. Weight mit -17 sicher der negative Höhepunkt. Die Verteidiger spielten alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut. Punktbester und torgefährlichster Verteidiger mit 18 Toren war wenig überraschend Kapitän Lidström.
Zu den Special-Teams bleibt folgendes zu sagen: Vorne hui, hinten Pfui. Die Red Wings hatten das beste Powerplay der Liga, aber lagen beim Penalty Killing lediglich auf Platz 27 ligaweit.
Eine solche Vorrunde weckt natürlich Begehrlichkeiten nach einem weiteren Stanley-Cup in der Geschichte der Detroit Red Wings. Selbst ich als geborener Pessimist wäre nun enttäuscht, wenn es nicht mindestens zum Finale reichen würde.
In der ersten Runde ging es gegen die Dallas Stars, die lange ganz vorne dabei waren, aber gegen Ende der Hauptrunde noch auf Platz 8 im Westen abrutschten. So präsentierten sich die Stars auch in den Playoffs. Die Spiele waren häufig bis ins letzte Drittel hinein eng, gingen am Ende aber doch meist deutlich an die Red Wings. So zogen die Red Wings mit einem 3:0 in die nächste Runde ein. Hier warteten die Columbus Blue Jackets, welche sich aber vollends blamierten. Die ersten beiden Spiele in Detroit gingen mit 8:2 und 8:3 überdeutlich an die Red Wings. Von Wiedergutmachung vor eigenem Publikum in Columbus war allerdings überhaupt nichts zu sehen, so dass ich mit meinen Red Wings einen meiner höchsten Siege feiern konnte, den ich je auf höchstem Schwierigkeitsgrad erreicht habe. Mitte des 2. Drittel stand es bereits 9:0 für die Red Wings, ehe diese 3 Gänge zurück schalteten. Nach dem Drittel hatte Columbus auf 2:9 "verkürzt". Im dritten Drittel erwies sich Osgood leider erneut als "Pannen-Osi". So stand es dank dreier krasser Torwartfehler und einem weiteren Treffer 10 Minuten vor dem Ende plötzlich nur noch 9:6. Die Arena tobte nun. Doch nach Tanguays 10:6 7 Minuten vor Schluss war der Widerstand entgültig gebrochen und die Red Wings schraubten das Ergebnis bis zur Schlusssirene auf die Rekordhöhe von 14:6.
Die Red Wings gingen nun voller Selbstbewusstsein in das Conference-Finale gegen die Vancouver Canucks, wohlwissend, dass dieser Gegner ein ganz anderes Kaliber ist, als Columbus. Der Knackpunkt in dieser Serie war das zweite Spiel. Nachdem Detroit Spiel 1 relativ souverän mit 5:2 für sich eintschied, musste der Sieger im zweiten Spiel nach einem packenden 3:3 mit wechselnden Führungen nach 60 Minuten, in der Verlängerung gesucht werden. Hier wurde den Canucks eine Strafe, ausgesprochen unmittelbar vor Ende des dritten Drittels, zum Verhängnis, so dass Detroit auch Spiel 2 gewann. In Vancouver versuchten die Canucks alles um noch einmal in die Serie zurückzufinden. Doch als Datsyuk mit einem Doppelpack 10 Minuten vor Ende der Party die 3:2 Canucks-Führung in ein 3:4 drehte, stand der Finalist des Westens fest.
So zogen die Red Wings ohne einen einzigen Spielverlust in das Stanley-Cup-Finale ein, wo mit den Devils aus New Jersey eine Überraschungsmannschaft wartete. Die Devils, als sechster im Osten in die Playoffs gestartet, ließen Capitals, Pinguins etc. hinter sich.
Spiel eins lief wie erwartet. Die Devils zwar mit einigen guten Offensiv-Aktionen und einem guten Brodeur im Tor. Doch dem Dreierpack der Red Wings im 2. Drittel, der ein 1:2 in eine 4:2 Führung wandelte, hatten die Devils nichts mehr entgegenzusetzen. Am Ende hieß es 5:2 für Detroit. Spiel 2 trug einen Namen: Martin Brodeur. bereits in Drittel eins scheiterten die Red Wings 13 mal am überragenden Schlussmann der Devils. So ging es mit einem 0:0 in die erste Pause. Im Mitteldrittel kam es wie es kommen musste. Brodeur vereitelte eine Großchance nach der anderen, während der ebenfalls starke Osgood kurz vor Drittelende den Puck aus dem Tor holen musste.
Die Red Wings liefen nun Angriff um Angriff auf das Tor von Brodeur. Sieben Minuten vor Schluss wurden sie durch ein Powerplay-Tor von Kozlov endlich erlöst. Am Ende der 60 Minuten war sprach die Schussbilanz mit 36:13 deutlich für die Red Wings. Auf dem Videowürfel hingegen leuchtete ein 1:1. Doch auch in dieser Verlängerung behielten die erfahrenen Red Wings die Nerven und netzten zum 2:1 Sieg ein. Nun war es nur noch ein Sieg bis zum großen Triumph, den ich vor der Saison nicht für möglich gehalten hätte. Das erste Spiel in New Jersey wurde ebenfalls zur Nervenprobe. Lange lagen die Devils mit 1:0 in Front. Dann die Mitte des dritten Abschnitts: Datsyuk macht den völlig überraschenden ausgleich nach einer feinen Einzelleistung. Direkt nach dem Tor gewinnt Datsyuk das Bully, direkt wieder Pass auf Datsyuk. Die Devils scheinen völlig geschockt nach dem Ausgleich, so dass Darsyuk ohne Gegenwehr frei auf Brodeur zuläuft und diesem mit einem feinen Deke keine Chance lässt. Die Red Wings führen 5 Minuten vor dem Ende mit 2:1. Aber Osgood wäre nicht Osgood, wenn er nicht noch für einen Patzer gut gewesen wäre. So ging es wieder in die Verlängerung, die dritte für die Red Wings in den Playoffs und bereits die zweite in der Finalserie. Auch diese Verlängerung sollte die Serie der Red Wings nicht kippen. Nach ca. 10 Minuten schlug der Puck von Tanguay abgefälscht nach Kronwalls Schlagschuss hinter Brodeur ein. Die Detroit Red Wings waren nach 2008 2010 erneut der Stanley-Cup Sieger!
Fortsetzung folgt schon bald mit den ersten Wochen der neuen Saison!